Direkt zum Inhalt Direkt zur ersten Navigationebene Direkt zur zweiten Navigationebene Auszeichnung: TOP Rehaklinik 2017 Neurologie

Angehörige

Die Angehörigen unserer Patienten sind von den zum Teil dauerhaften Erkrankungsfolgen immer mit betroffen. Insbesondere wenn eine Reintegration in den häuslichen Alltag möglich und geplant ist, benötigen auch die Angehörigen dabei aktive und professionelle Unterstützung.

Stützendes Umfeld

Es ist unbestritten, dass ein positives, stützendes Umfeld ein wichtiger Faktor für die Effektivität der Rehabilitation ist. Dies setzt allerdings voraus, dass die Angehörigen informiert, beraten und in die Planung des Rehabilitationsprozesses (konkrete Zielsetzungen zum gegebenen Zeitpunkt) einbezogen werden, denn auch für sie - wie für die Patienten selbst - gilt es, neue, bislang weitgehend unbekannte Lebensbedingungen kennenzulernen und sich darauf einzustellen. Die Angehörigen müssen Vertrauen entwickeln können in ihre Fähigkeiten, ihren Patienten zu helfen, was nur möglich ist, wenn sie praktisch angeleitet und auch in ihren psychischen Verarbeitungsprozessen (Ängste, Unsicherheit, Überlastungen etc.) unterstützt werden.
Pflegerische Fertigkeiten, technische Hilfsmittel, neue Kommunikationsstrategien, Anpassung von Ernährung und Essgewohnheiten etc. sind kennen zu lernen und der neue Lebensalltag und die ambulante Rehabilitation nach Abschluss der stationären Rehabilitation ist zu planen und zu organisieren, wofür vor allem auch sozialrechtliche Fragen, Informationen über Leistungsansprüche und der Kontakt mit anderen Betroffenen in Selbsthilfegruppen von Bedeutung sind.

Angehörige

Unsere Konzepte in der Angehörigenarbeit

Aus diesen Gründen haben alle therapeutischen Abteilungen, der Sozialdienst und die Abteilung Pflege der Neurologischen Klinik Elzach Konzepte für die Zusammenarbeit mit den Angehörigen unserer Patienten erstellt. Die Angebote reichen von regelmäßig stattfindenden Informationsveranstaltungen bis zu individuellen Beratungsgesprächen und der Einbeziehung in die Therapie- oder Pflegesituation.
Auch bei der Bewältigung der lebensgeschichtlichen Krise, die die schwere Erkrankung eines Angehörigen häufig auslöst und die auch die eigene Lebensplanung völlig umwerfen kann, brauchen viele Menschen Hilfe und Unterstützung.

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Stützt und hilft: die Familie
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Große Freude: Besuch vom Enkel

Eine Angehörige berichtet

„In der ersten Zeit habe ich mich völlig vergessen. Der Schlaganfall meines Mannes, es war ein Blitz aus heiterem Himmel. Wir waren über dreißig Jahre verheiratet, beide berufstätig. In unserer Freizeit sind wir viel gewandert. Als er plötzlich keinen Schritt mehr tun konnte, kam es mir nicht in den Sinn, ohne ihn zu gehen. Ich habe mich fast schuldig dafür gefühlt, gesund zu sein.“

Was diese Betroffene berichtet, erfahren viele Angehörige von Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Zukunfts- und Existenzängste, Fragen nach der eigenen, der Familienperspektive treten auf. Auch hier ist professionelle Hilfe notwendig. Die BDH-Klinik Elzach arbeitet hier mit einem interdisziplinären Konzept, das Gesprächs- und Beratungsangebote integriert.

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Mit Konzept: Angehörigenarbeit
 
 
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