Direkt zum Inhalt Direkt zur ersten Navigationebene Direkt zur zweiten Navigationebene Auszeichnung: TOP Rehaklinik 2017 Neurologie

Geriatrische Rehabilitation an der BDH-Klinik Elzach

"Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird“                                                                                                                                        Ursula Lehr

Die Lebensphase des Alters führt oft zu deutlichen Veränderungen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Im Alter steigt die Verletzbarkeit des Organismus und damit auch das Risiko akuter und chronischer körperlicher und psychischer Erkrankungen. Viele Menschen sehen sich durch Krankheit, Hilfs- und Pflegebedürftigkeit mit existenziellen Fragen konfrontiert. 

Nach der Behandlung in einer Akutklinik oder aufgrund des Ergebnisses einer Untersuchung durch den Hausarzt kann eine geriatrische Rehabilitation erforderlich werden. Vor Aufnahme in die geriatrische Rehabilitation muss vom zuweisenden Hausarzt oder dem verlegenden Krankenhaus ein Antrag an den jeweiligen Kostenträger (Krankenkasse) gestellt werden. Bei organisatorischen Fragen steht Ihnen unser Aufnahmesekretariat, bei inhaltlichen Fragen unser Aufnahmearzt gerne zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt am einfachsten telefonisch oder per Fax.

Geriatrie

Was heißt das: Geriatrische Rehabilitation?

Im Rahmen der geriatrischen Rehabilitation behandeln wir die individuell sehr unterschiedlichen körperlichen, seelischen und sozialen Auswirkungen von Krankheiten älterer Patienten. Unser Ziel: Größtmögliche Selbstständigkeit im Lebensalltag zu erreichen und ältere Menschen auch sozial zu integrieren. Häufig drohende Immobilisierung und Pflegebedürftigkeit sollen verhindert und, soweit irgend möglich, eine Rückkehr unserer Patienten in ihre bisherigen Lebensumstände ermöglicht werden. Deshalb sind alle Versorgungsstrukturen und therapeutischen Angebote auf die Erhaltung und das Wiedererlangen der persönlichen Selbstständigkeit ausgerichtet. Dabei gehen wir nach dem Grundsatz vor: Soviel Hilfe wie nötig und soviel Eigenaktivität und Selbstständigkeit wie möglich.

Unsere diagnostischen, medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Maßnahmen bilden ein Behandlungskonzept, das auf die vorhandenen Funktionsbeeinträchtigungen, Fähigkeiten und Ressourcen zugeschnitten ist. Regelmäßig informieren wir Patienten und Angehörige über die momentane medizinische Situation und die aktuellen therapeutischen Arbeitsbereiche und -ziele.

Ein großes Problem stellt unserer Erfahrung nach die soziale Vereinsamung alter Menschen dar. Um dieser im Klinikalltag entgegenzuwirken, konnten wir einen ehrenamtlichen Besuchskreis aufbauen, in dem ehrenamtliche Mitarbeiter unsere Patienten besuchen und in der therapiefreien Zeit betreuen. Viele weitere Angebote wie etwa die Kunsttherapie, Spiel- und Gesprächsgruppen sowie eine große Bibliothek stehen den Patienten zur Verfügung
Eine qualifizierte Vorbereitung der Entlassung ist für viele Patienten der Schlüssel für die Reintegration in den häuslichen Alltag. Dazu zählt neben einem intensiven Training, das falls nötig auch die Einweisung der Angehörigen umfasst, auch die Versorgung mit Hilfsmitteln wie Rollstühlen, Haltegriffen oder auch Kommunikationshilfen.

Da manche unserer Patienten, auch mit neurologischen Erkrankungen, auch nach der Entlassung noch Pflege benötigen, haben wir einen eigenen Bereich Pflegeüberleitung geschaffen. Hier beraten besonders geschulte Pflegekräfte Patienten und Angehörige und bahnen Kontakte mit ambulanten Pflegediensten an. Sollte sich während des Aufenthalts in unserem Hause zeigen, dass ein erhöhter Pflegeaufwand oder andere Gründe bestehen, die einen Verbleib der Patienten in der bisherigen Wohnung unmöglich machen, unterstützt unser Sozialdienst die Patienten und ihre Angehörigen bei der Suche nach alternativen Wohnmöglichkeiten (betreutes Wohnen, Pflegeheim).

Wir sind uns bewusst, dass eine solche Veränderung immer einen erheblichen Einschnitt für die Betroffenen darstellt. Umso wichtiger ist eine behutsame und kompetente Vorbereitung und Organisation der neuen Lebenssituation, die bereits hier im Haus in die Wege geleitet wird.

Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem geriatrischen Schwerpunkten des Landkreises Emmendingen und denen der benachbarten Landkreise, den Akutkrankenhäusern, ambulanten Einrichtungen, den niedergelassenen Ärzten und therapeutischen Praxen der Region.

 
Prof. Dr. med. Claus-W. Wallesch zoom

Prof. Dr. med. Claus-W. Wallesch 
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